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Fakten über Bienen

Fakten über Bienen!

Die Bienenkugel

Die Bienenkugel wie wir sie kennen (meistens in Cartoons oder Comics zu sehen) gibt es nicht mehr. Die Biene hat Millionen von Jahren in sogenannten Baumhöhlen gelebt und war dort vor Krankheiten sicher. Doch im Mittelalter wurde massiv viel Holz abgebaut und ganze Wälder wurden gerodet. Dadurch ging die Population der Bienen in Baumhöhlen sehr zurück und die gestreiften Insekten suchten sich Alternativen zum Überleben und Überwintern. Seit dem 19. Jhdt. werden Bienen in Bienenstöcken gehalten wie wir es kennen. Der Bienenstock ist der Bienenkugel nachempfunden und speichert die Wärme im Inneren, somit werden die Bienen vor Kälte geschützt.


blütenbestäubung und Honiggewinnung

Eine Biene unternimmt täglich 10 Ausflüge und bestäubt insgesamt 200 Blüten am Tag. Da ein Drittel des Bienenvolkes sich zur Bestäubung auf macht, werden ca. 200.000 Blüten pro Tag bestäubt.

Um ein ganzes kg Honig zu gewinnen muss etwa drei kg Nektar gesammelt werden. Das entspricht etwa 900.000 bis 6.000.000 Blütenbesuchen.

Die Leistung, die Bienen in der Wirtschaft erarbeiten liegt weltweit bei ungefähr 153 Milliarden  Euro jährlich.

Eine einzelne Honigbiene legt in ihrem Leben ca. 8000 km zurück.


Einzugsgebiet und Wildbienenarten

Eine einzelne Bienenkönigin legt im Jahr etwa 200.000 Eier, in den Monaten Mai und Juni können sogar 2000 Eier pro Tag gelegt werden.

Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet war Europa, Afrika und Vorderasien. Da sie Honig erzeugt, wird sie durch den Menschen genutzt und wurde weltweit verbreitet, so gelangte die Biene bereits während der Kolonialisierung anderer Kontinente durch die Europäer.

Fast alle Wildbienenarten leben als Einzelgänger und sind sogenannte Einsiedler, etwa 75 % aller Wildbienen in Deutschland nisten sich im Boden ein, die restlichen Bienen suchen sich Fraßgänge von Insekten oder Pflanzenhalme. Die Hummel, ja allerdings, sie gehört zu den Wildbienenarten, setzt sich in Baumhöhlen ab. In Deutschland gibt es ca. 560 Wildbienenarten.


Die Bekannteste Biene, Die westliche Honigbiene (apis mellifera)

 

Die bekannteste Biene ist die westliche Honigbiene (Apis Mellifera). Sie gehört zu den wichtigsten Nutztieren auf dieser Erde, denn durch ihre Bestäubung werden Pollen verbreitet und Pflanzen können sich dadurch vermehren. In Griechenland wurde 600 v. Chr. ein Gesetz zum Schutz von Bienen erlassen. Das heutige Bienenrecht ist in Deutschland im BGB verankert. Alle Bienen können ultraviolettes Licht sehen.

Für weitere Informationen rund um das Thema Bienen und Imkerei können sie auch bei Bienen-Honigtropfen vorbeischauen.

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